AMPEL Workshop

 

„Wege aus der Gewalt durch Abbau von (Zugangs-)barrieren für von Gewalt bedrohte Migrantinnen“

 

 

Das Projekt „AMPEL - Bildung anerkennen“, Teilprojekt der Entwicklungspartnerschaft InterCulturExpress, veranstaltete am 7. November 2006 den 30. und damit letzten Workshop.  Es ging um „WEGE aus der GEWALT durch Abbau von (Zugangs-)barrieren für von Gewalt bedrohte Migrantinnen“.

 

Maßschneiderung

Bei diesem Workshop handelt es sich um ein maßgeschneidertes Angebot für Mitarbeiter/innen der Autonomen Frauenhäuser sowie ähnlichen Frauen- und Hilfsorganisationen. Im Vorfeld wurden die Bedürfnisse und Interessenslage der Mitarbeiter/innen der jeweiligen Organisationen erhoben und anhand dieser Vorrecherche ein Programm erstellt.

 

Ziel

Gewaltfreies und selbstbestimmtes Leben hängt mit einer gesicherten Existenz zusammen. Von Gewalt betroffene Migrantinnen haben vielerlei Hürden zu überwinden, auch wenn sie über Bildung und anderer mitgebrachter Qualifikationen verfügen, nur geringe Chancen sich auf dem österreichischen Arbeitsmarkt zu integrieren.  Aufgrund dieser Tatsache war es in diesem Workshop besonders wichtig – einerseits Hürden und Problemlagen von Frauen beim Zugang aufzuzeigen und andererseits die Möglichkeiten und Wege von Fort-, Um-, Aus- und Weiterbildung sowie Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt darzustellen.

 

21 Teilnehmer/innen aus 18 Organisationen hatten die Möglichkeit in Form einer offenen Runde sich gegenseitig über die Angebote, Programme und Aktivitäten zu informieren. In diesem Rahmen wurden Empfehlungen und Anregungen  ausgesprochen.

 

Die Teilnehmer/innen dieses Workshops konnten wichtige Informationen und Ideen für die alltägliche Beratung für von Gewalt betroffenen Migrantinnen mitnehmen. In diesem Zusammenhang stellten die Gesprächspartner/innen gleichsam Ansprechpartner/innen dar. Die Vernetzung unter den Organisationen wurde bereits im Vorfeld mit der Auswahl der Teilnehmer/innen forciert. Dieser Workshop war von gegenseitiger Wertschätzung, Anerkennung und Offenheit gekennzeichnet und ist daher besonders nachhaltig.

 

Das Engagement von Mitarbeiter/innen ist sicherlich ein wichtiger Beitrag für die Verbesserung der Lage von Gewalt bedrohten Migrantinnen. Im Workshop konnte gezeigt werden, dass durch gezielte Arbeit und Vernetzung unter den Organisationen auch „strukturelle Fesseln“ im Interesse von Migrantinnen gelöst werden können. Ein wichtiger Beitrag in diesem Sinne ist die Informationsweitervermittlung und Kooperation. Durch den Workshop ist ein Pool an Know How, Budget und einer Palette an Ressourcen und Angeboten, die genutzt werden können und sollen, sichtbar geworden.

 

Die AMPEL versucht mit den Veranstaltungen rund um das Thema Bildung anerkennen einen Beitrag dafür zu leisten.

 

Beteiligte Organisationen am Workshop:

 

  1. Wiener ArbeitnehmerInnenförderungsfonds
  2. Gleichbehandlungsanwaltschaft
  3. Arbeitsmarktservice Wien
  4. Arbeiterkammer Wien
  5. Beratungszentrum für Migranten und Migrantinnen
  6. Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser
  7. Wiener Frauenhäuser
  8. Österreichischer Gewerkschaftsbund - Beratungszentrum
  9. MA 35 Einwanderung, Staatsbürgerschaft, Standesamt Kund/innenberatungszentrum
  10. Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie
  11. Kolping Österreich
  12. Frauenhaus 6
  13. Frauenhaus 22
  14. Frauenhaus Amstetten
  15. Frauenhaus Mistelbach
  16. Verein Peregrina
  17. Beratungsstelle für Frauen
  18. Integrationscoach

 

 

 

 

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