Fachtagung: „Der holprige Weg zur Integration. Wie viel Integration lässt unser Recht zu?“

 

Seit vielen Jahren wird viel über Integration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte geredet und geschrieben. Ein wesentlicher Baustein des Zusammenlebens aller Menschen sind die jeweils relevanten Rechtsnormen. Integrationspolitik bedeutet  daher auch, die rechtlichen Bestimmungen mit Blick auf ihre „Integrationstauglichkeit“ zu beleuchten: Wo sind diese hilfreich, wo „neutral“, wo behindern sie Integration?

Diesen Fragestellungen ging die sehr gut besuchte Fachtagung „Der holprige Weg zur Integration. Wie viel Integration lässt unser Recht zu?“, die von der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien (Abteilung Arbeitsmarkt und Integration), der Stadt Wien (Magistratsabteilung 17 – Integrations- und Diversitätsangelegenheiten) und dem Beratungszentrum für Migranten und Migrantinnen organisiert wurde, nach.

Die Eröffnung erfolgte durch AK-Präsident Herbert Tumpel und Stadträtin Sandra Frauenberger.

Präsentationen:

Gleichbehandlung und Rechtsdurchsetzung

EU-MIDIS European Union Minorities and Discrimination Survey: Ergebnisse der Umfrage in Wien – Niraj Nathwani, Euroepean Union Agency for Fundamental Rights

Erfolge und Reformbedarf aus Sicht des Klagsverbands – Volker Frey, Klagsverband zur Durchsetzung der Rechte von Diskriminierungsopfern

Arbeitsmarkt, Arbeitsrecht und Integration

Arbeitsrechtliche Fragestellungen in Zusammenhang mit Integration – Rene Schindler, ProGe (keine Präsentation)

Arbeitsrechtliche Fragestellungen in Zusammenhang mit Integration: Sicht eines Nachbarstaates – Hüseyin Aydin, IG-Metall

Aufenthalt und Einbürgerung

Geplante Verschärfung der „Integrationsvereinbarung“ im österreichischen Aufenthaltsrecht: Konsequenzen im Vergleich mit den Erfahrungen der BRD – Thomas Fritz, Kompetenzzentrum Migration der Volkshochschulen

Gesetzliche Hürden bei der Einbürgerung – Jochachim Stern, Universität Wien

Die vier Sargnägel der Integration im Aufenthalts- und Ausländerbeschäftigungsrecht – Dunja Bogdanovic, Beratungszentrum für Migranten und Migrantinnen

 

Einladung

 

 

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