„Qualifikationen und Kompetenzen von
Drittstaatsangehörigen in Europa –
Hintergründe und Empfehlungen im
arbeitsmarktpolitischen Kontext“
Anlässlich
der transnationalen Konferenz „Qualifikationen und Kompetenzen von
Drittstaatsangehörigen in Europa – Hintergründe und Empfehlungen im
arbeitsmarktpolitischen Kontext“ am 19. Mai 2010 in Wien wurden durch
Thomas Liebig (OECD) erste Ergebnisse der OECD-Studien zur
Arbeitsmarktintegration von Zuwanderern präsentiert. Feststellbar war, dass
neue ZuwanderInnen oft besser qualifiziert sind als
Ansässige, aber schwerer einen Arbeitsplatz finden. Die fehlende Anerkennung
von Qualifikationen und Diskriminierung spielen hierbei unter anderem eine
Rolle.
Frau
Petra Bendel, Universität Erlangen – Nürnberg
analysierte die Migrations- und Asylpolitik der
Europäischen Union. Ihr Fazit war, dass die EU-Migrationspolitik
auf absehbare Zeit ein Flickenteppich unterschiedlicher nationaler
Gesetzgebungen mit einem sehr lockeren gemeinsamen Rahmen sein wird.
Im Anschluss daran
wurde die Schulungsunterlage für arbeitsmarkt- und bildungspolitische Einrichtungen
in der Europäischen Union „Beratung von
Drittstaatsangehörigen“ durch Jane Watts vom National Institute of Adult Continuing Education (NIACE) präsentiert. Diese Unterlage wurde im
Rahmen des Projektes IMPACT von Partnern aus Großbritannien, Deutschland,
Italien, den Niederlanden und Österreich in Zusammenarbeit mit regionalen
arbeitsmarktpolitischen Einrichtungen erarbeitet. Das Projekt IMPACT wurde
durch die Europäische Union im Rahmen der gemeinsamen Aktionen 2007 des Fonds
zur Integration von Drittstaatsangehörigen kofinanziert.
Sue Waddington, Präsidentin
der European Association for Education and Adult Training (EAEA) stellte erste Empfehlungen des
Projektes IMPACT in diesem Zusammenhang vor.
Weitere Informationen:
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Das Projekt IMPACT wird von der Europäischen Union im Rahmen der
gemeinsamen Aktionen 2007 des Fonds zur Integration von Drittstaatsangehörigen
kofinanziert. |