AMPEL – Bildung anerkennen

 

MigrantInnen verfügen häufig über Qualifikationen, Kenntnisse und Fertigkeiten, die im Herkunftsland angeeignet wurden und in Österreich nicht eingesetzt werden können oder dürfen. Formelle Anerkennung ist mit Überwindung von großen Hürden verbunden. Der Einsatz von nicht anerkannten vorhandenen Qualifikationen im Berufsleben ist nicht selbstverständlich und bringt massive Ungleichheiten auf dem österreichischen Arbeitsmarkt mit sich.

 

Das Beratungszentrum für Migranten und Migrantinnen entwickelt in der AMPEL Informationsblöcke, die Wege zur Anerkennung von mitgebrachten Qualifikationen und Bildung von MigrantInnen aufzeigen. Dieses Angebot richtet sich in erster Linie an ExpertInnen und MultiplikatorInnen, die im Bereich Integration, Migration und Beratung tätig sind.

 

Mit den speziellen Schwerpunkten zu - Bildung anerkennen - können sie sich einerseits in der Gesetzeslage spezialisieren, andererseits auch Instrumentarien kennen lernen, die im Umgang mit Anerkennung von Qualifikationen im Arbeitsleben eingesetzt werden können.

 

Besonders durch den Praxisbezug der MitarbeiterInnen des Beratungszentrums und dem ExpertInnenwissen der Vortragenden werden unterschiedlichste Ansätze in diesem Bereich sehr problembezogen und praxisorientiert abgehalten. Durch die Einbeziehung von ReferentInnen aus Behörden wird gleichsam die Möglichkeit gegeben, konkrete AnsprechpartnerInnen für diverse Anliegen und Fragen kennen zu lernen.

 

Diese Vorgangsweise gewährleistet, dass das erlangte Wissen von „BeraterInnen“ in den unterschiedlichsten Formen sicher an betroffene MigrantInnen weiter vermittelt wird, und damit auch die Erreichbarkeit großer Bevölkerungsgruppen.

 

Die Themen dieser Informationsblöcke werden in Form von Newslettern der breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Der Inhalt des Projektes wird als Leitfaden erscheinen und soll als Werkzeug im Umgang mit „Bildung anerkennen“ dienen und damit Gleichbehandlung von MigrantInnen auf dem österreichischen Arbeitsmarkt erreichen.

 

Mit der Vorstellung von unterschiedlichen Ansätzen und der Zusammentragung einer Palette an Informationen und Instrumentarium zum Thema „Bildung anerkennen“, soll ein Versuch gestartet werden, gesellschaftliche Prozesse und Tatsachen unter einem weiteren Aspekt - nämlich  kritisch – zu betrachten. Die AMPEL soll einen Beitrag dafür bringen, das Potential von MigrantInnen zu erkennen und damit Dequalifikation auf dem österreichischen Arbeitsmarkt zu verhindern.

 

·        Folder des Projektes AMPEL (Download)

·        Bericht im APA online Journale 18. Jänner 2006

·        Programm der 1. Weiterbildungsveranstaltungsreihe (Februar bis April 2006) und Anmeldeformular

·        Folder, englisch des Projektes AMPEL (Download)

·        Programm der 2. Weiterbildungsveranstaltungsreihe (Mai bis Juni 2006)  und Anmeldeformular

·        Weiterbildungsveranstaltung „anabin – Anerkennung und Bewertung ausländischer Bildungsnachweise“ (26. Juni 2006)

·        Programm der 3. Weiterbildungsveranstaltungsreihe (September und Oktober 2006) und Anmeldeformular

·        AMPEL Workshop „Wege aus der Gewalt durch Abbau von (Zugangs-)barrieren für von Gewalt bedrohte Migrantinnen“ am 7. November 2006

·        Leitfaden AMPEL – Bildung anerkennen (25. Mai 2007)

 

Kontakt:

Beratungszentrum für Migranten und Migrantinnen - AMPEL

1050 Wien, Grüngasse 9/16

 

Modulkoordination:

Asiye Sel

a.sel@migrant.at

 

Beratungszentrum für Migranten und Migrantinnen   -  www.migrant.at

 

 

Wiener Entwicklungspartnerschaft der EU-Gemeinschaftsinitiative EQUAL